Islamismus in Indien
Lohnt es sich islamistische Gruppierungen in Indien zu untersuchen?
Indien verspricht zukünftig einer der interessantesten Wachstumsmärkte Asiens, und damit weltweit, zu sein. Eine im Mai 2005 vorgestellte Studie der Deutschen Bank sieht Indien bis zum Jahr 2020 als weltweit am stärksten wachsende Wirtschaftsnation (noch vor China). Bereits heute belegt es nach Kaufkraftparitäten weltweit den 4. Rang. Hinzu kommt, dass Indien über einen gut funktionierenden Finanzmarkt verfügt, wenngleich der Anteil fauler Kredite mit zuletzt 5,2% (bei den Genossenschaftsbanken deutlich höher) in letzter Zeit zugenommen hat.
Indien versteht sich selber als Globalisierungsgewinner in vielen Bereichen. Der Außenhandel beläuft sich mittlerweile auf ein Drittel des BIP und ist im vergangenen Haushaltsjahr um 29% gewachsen. In 2005/06 stiegen die Exporte auf gut 103 Mrd. USD an und verzeichneten damit einen Rekordzuwachs von 23% im Vergleich zum Vorjahr. Noch stärker stiegen allerdings Indiens Importe: um 34% auf einen Wert von 149 Mrd. USD. Ursache dafür ist allerdings nicht nur ein gestiegener Umfang importierter Waren (insb. von Investitionsgütern), sondern auch die Preissteigerungen bei Rohöl und Stahl, wo Indien stark importabhängig ist. Das Handelsbilanzdefizit ist demzufolge gestiegen und beträgt nun 46,07 Mrd. USD (27,98 Mrd. USD in 2005/06).
Hervorragende weiterführende Studien und Analysen zum indischen Subkontinent, lassen sich im Online Journal des Südasien Institutes der Universität Heidelberg finden.
Online Journal Heidelberg Papers in South Asian and Comparative Politics
Die German Asia-Pacific Business Association (OAV) bietet zudem aktuelle ökonomische Kurzprofile zu Indien und die Betrachtungen einzelner indischer Branchen.
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